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December 27 2017

30 Schafe für PROJECT TOGO

Mit einer tollen Weihnachtsaktion der Perlenfischer, Spezialist für exklusive Incentives und Veranstaltungen aus Wiesbaden und der Medienproduktioner Performers aus Frankfurt am Main, schließen wir ein wirklich erfolgreiches Jahr für unser Klimaschutzprojekt PROJECT TOGO ab. 

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Booklet zur Weihnachtsaktion

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Beide Unternehmen haben, stellvertretend für ihre Kunden, Schafe gespendet. Begleitet wurde die Aktion mit einem Booklet, in dem die Geschichte beschrieben wurde.

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Aus dieser Zucht, eines katholischen Ordens, kaufen wir die Tiere ein.

Die Weihnachtsaktion dieser beiden befreundeten Unternehmen hat uns 30 neue Schafe für unser Schafzuchtprojekt in Togo beschert. Mit diesen Neuzugängen und den 10 Schäfchen, die in den letzten 3 Monaten geboren wurde, besteht unsere stattliche Herde nun aus 65 Schafen. Das ist eine gute Grundlage für die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr.

Wir bedanken uns, auch im Namen der Dorfbewohner von Abouzokopé, für diese tolle Weihnachtsaktion.

November 27 2017

dieUmweltDruckerei: Von der Idee zur ökologischen Umsetzung

Die mediale Digitalisierung und wirtschaftliche Globalisierung fördert seit Jahrzehnten eine Konzentration von Druckereien. Wirtschaftlich profitable Printprodukte anbieten zu können wird zusehends schwieriger. dieUmweltDruckerei bietet hingegen sowohl bezahlbare als auch ökologische Druckerzeugnisse. Wie sie das anstellen, verraten uns die beiden Geschäftsführer Johannes Harms und Philipp Benatzky im Interview mit Andreas Weckwert, Geschäftsführer der natureOffice GmbH.

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Geschäftsführung dieUmweltDruckerei - Johannes Harms (links) und Philipp Benatzky © dieUmweltDruckerei

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AW:
Wie kam es zu der Idee, dieUmweltDruckerei zu gründen?

PB:
Johannes Harms und ich kommen beide aus eigenen Familiendruckereien. Die waren und sind recht konservativ aufgestellt, so wie mehr oder minder die gesamte Druckbranche. Themen wie Umwelt und Soziales spielen kaum bis gar keine Rolle. Unser Engagement in unseren Druckereien in puncto Nachhaltigkeit etwas zu verändern, stieß zumeist auf taube Ohren. Um ehrlich zu sein, hat uns das ziemlich frustriert, denn wir wollten den Druck unbedingt umweltfreundlich gestalten.

AW:
Haben Sie da vielleicht ein Beispiel?

JH:
Spontan fällt mir da der Papiereinkauf ein. Nicht nur, dass kaum Recyclingpapier angeboten wurde, sondern eine unnötige Vielfalt an Frischfaserpapieren. Pro Kundenbestellung wurde das jeweilige Frischfaserpapier in kleinsten Chargen beim Händler bestellt. Dafür ist täglich mehrmals ein großer LKW des jeweiligen Papierhändlers vor unsere Druckerei gefahren, um eine Viertel Europalette anzuliefern. Die CO2-Transportbilanz war neben der schlechteren Energie- und Wasserbilanz des Frischfaserpapiers immens und sowohl aus ökonomischer als auch ökologischer Perspektive völlig sinnlos.

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© dieUmweltDruckerei

AW:
Und das haben Sie bei der UmweltDruckerei geändert?

PB:
Ja,  genau. Wir bieten unseren Kunden eine qualitative Auswahl an zertifizierten Recyclingpapieren, die aus 100 % Altpapier gefertigt wurden. Die bestellen wir in großen Chargen direkt beim Hersteller, sodass unnötige Mehr- und Umwege eingespart werden. Die CO2-Bilanz der Papiere können wir aufgrund des gebündelten Transports drastisch senken. Zudem spart Recyclingpapier bis zu 70 % Wasser und 60 % Energie gegenüber Frischfaserpapier.

AW:
Gibt es weitere Positionen, um die CO2-Bilanz zu minimieren?

JH:
Ja, die gibt es. Eine recht einfache und eine komplexe. Die einfache Lösung ist, die CO2-Emissionen zu kompensieren, indem wir in Klimaschutzprojekte investieren. Das ist gut, aber geht noch besser, denn dann sind die CO2-Emissionen schon entstanden. Besser ist es ja, sie zu reduzieren oder gar zu vermeiden.

Das bedurfte jedoch einer strategischen Änderung. Wir haben festgestellt, dass Druckereien auftragsbedingt fast nie völlig ausgelastet sind. Doch auch im „Stand-by“ verbrauchen die Druckmaschinen und die Druckerei an sich viel Energie, bspw. für Druckluft, die Beleuchtung der Halle oder die Klimatisierung. Das sind alles Faktoren, die sich negativ auf CO2-Bilanz des Produktes niederschlagen. Um dieses ökologische Potenzial der CO2-Reduzierung voll ausschöpfen zu können, hatten wir daher beschlossen, nicht noch eine nicht ausgelastete Druckerei neuzubauen, sondern die freien Kapazitäten anderer Druckereien zu nutzen und diese darüber hinaus positiv im Sinne der Nachhaltigkeit zu beeinflussen.

AW:
Und wie beeinflussen Sie eine Druckerei positiv im Sinne der Nachhaltigkeit?

PB:
Wie Johannes Harms schon richtig sagte, ist die CO2-Produktbilanz ohnehin verbessert, sobald wir die freien Kapazitäten unserer Partnerdruckereien nutzen. Darüber hinaus schreiben wir denen vor, dass sie komplett auf 100 % Ökostrom wechseln müssen, wenn sie mit uns kooperieren möchten. Damit verbessern wir klimatechnisch nicht nur unsere Produkte, sondern auch die Aufträge anderer Kunden, die nicht über uns bestellen und vielleicht weniger sensibilisiert sind für das Thema Klimaschutz.  

JH:
Mittelfristig ist es auch das Ziel, dass unsere Druckereien nicht nur mit Ökostrom, Recyclingpapier und Bio-Farben drucken, sondern sich insgesamt Blauer Engel zertifizieren zu lassen. Damit wollen wir wie gesagt erreichen, dass sowohl unsere Druckerzeugnisse umweltfreundlich sind, als auch die Druckerzeugnisse ökologischer werden, die sonst noch von unserer Partnerdruckerei produziert werden. Unser Engagement bei der Kooperationsdruckerei soll sich somit möglichst doppelt für die Umwelt auszahlen.

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Unternehmenssitz in Hannover © dieUmweltDruckerei

AW:
Das klingt danach, als wenn sich die Suche nach einer passenden Druckerei recht schwierig gestaltet, da diese all Ihre Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen muss.

PB:
Ja, das ist wahrlich nicht immer leicht. Einerseits hat zunächst keine Druckerei wirklich Lust sich quasi einen externen Nachhaltigkeitslehrer ins Haus zu holen, der bestimmt, wie ökologisches Drucken funktioniert. Andererseits entscheidet auch hier der Markt. Unsere Kunden verstärken unsere Verhandlungsposition, sodass wir mehr positiven Einfluss ausüben können - und das nicht nur auf unsere Produkte, sondern darüber hinaus, wie die Beispiele Ökostrom und Blauer Engel verdeutlichen. Wir arbeiten daher nur mit wenigen Partnern zusammen, die wirklich innovativ sind und unsere Umweltstandards 100 % erfüllen.

AW:
Und wie garantieren Sie die Umweltstandards für Ihre Produkte?

JH:
Wir geben über unseren Online-Shop ganz klar die Öko-Parameter vor. Hier hat unsere Partnerdruckerei keinen Einfluss. Neben der grundsätzlichen Ökostrom-Produktion bestimmen wir bei uns vor Ort für jedes Produkt das Recyclingpapier, die Bio-Druckfarbe und sorgen für die Klimaneutralität. Zudem erstellen wir die Multidruckformen, wo wir mehrere Aufträge auf einen Druckbogen erstellen, sodass zusätzlich Papiermüll eingespart wird. Dadurch ist es für Kundinnen und Kunden auch möglich, bspw. nur 100 Visitenkarten über uns zu bestellen. Wir können mit dem Verfahren auch bei einer Kleinstbestellung gewährleisten, dass diese ökologisch produziert wird und eine hervorragende CO2-Bilanz aufweist.

AW:
Das klingt nach einem schlüssigen Konzept. Gibt es denn noch Pläne für die Zukunft, die Nachhaltigkeitsstandards weiter zu verbessern?

PB:
Wir haben den Anspruch, unsere Standards immer weiter zu verbessern. Wer glaubt, dass man Nachhaltigkeit irgendwann erreicht hat, hat das Thema schlichtweg nicht verstanden. Es kann immer noch sozialer und noch ökologischer produziert werden, daher verstehen wir Nachhaltigkeit als stetigen Prozess. Unser Anspruch verfolgt generell das Ziel, ein preisgünstiges Öko-Printprodukt für jeden online anzubieten.

November 17 2017

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