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November 02 2017

September 11 2017

25 trächtige Mutterschafe im Dorf eingetroffen.

Die neue Schafzuchtanlage ist fertig gestellt, die Mitarbeiter geschult und trainiert, der Transporter organisiert und dier Tierarzt steht für die erste Untersuchung und Impfung bereits.

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Lesen Sie hier weiter
https://project-togo.tumblr.com

September 07 2017

Es ist nicht alles Gold was glänzt.

„Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!“
Interview mit Christian Aumüller in der print.de

Herr Aumüller hat in vielen Punkten recht und wir verstehen den Ärger in den Druckereien. Bei fast allen Terminen, die wir in Druckbetrieben haben, ist die Zertifizierung zu FSC und PEFC ein Thema. Die Verärgerung ist flächendeckend. Schaut man sich die Kommentare zu dem Interview an, muss man aber auch konstatieren, dass es viel Unwissenheit und Opportunismus gibt. Wir widersprechen, wenn behauptet wird dass alle Zertifizierungssysteme nur dem Zertifizierer oder den Auditoren helfen - das ist unüberlegter Quatsch und derartige Aussagen helfen keinem, Schon gar nicht dem Thema.

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Einen möglichen Lösungsansatz für dieses Ärgernis haben wir im Kommentar auf print.de gepostet und wollen ihn Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

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Unser Kommentar:

Die Belastung bei dem Quellennachweis verschont niemanden und kostet jede Verarbeitungs- und Handelsstufe viel Geld. 

Ich denke wir sind uns aber einig, dass wir mit allen Mitteln vermeiden müssen, dass Holz, aus illegalem Naturwaldeinschalg in die Verarbeitung oder den Handel kommt. Das bedeutet, dass die Grundidee von FSC und PEFC richtig ist, aber die Umsetzung und Anforderungen an die Markteilnehmer dringend überarbeitet werden müssen!

Würde es denn nicht auch ausreichen, wenn Holz, Zellstoff und Papier bei der Einfuhr in die EU den Nachweis erbringt? Damit gäbe es nur noch Material aus verantwortungsvollen Quellen - Thema erledigt und niemand innerhalb der EU müsste sich zu diesem Thema nochmal und nochmal und nochmal zertifizieren lassen. 

Um dies zu erreichen müsst Ihr Euch, liebe Druckereien aber zusammenschließen und Lösungsansätze erarbeiten!
Rein theoretisch - was würde denn passieren, wenn Ihr alle, für die nächsten sechs Monate das FSC und PEFC Logo nicht mehr auf Druckprodukte aufbringen würden? Jetzt sagen sicherlich einige von Euch, dann verliere ich Kundenaufträge. Kann sein - oder auch nicht!

Man könnte Öffentlichkeit zu diesem Thema herstellen oder aber auch gemeinsam Kunden in einem offenen Brief die besondere Situation erklären und Mitstreiter gewinnen. Macht doch aus der Not eine Tugend und verändert gemeinsam dass was Euch nervt und macht etwas besseres daraus!

Viele der zertifizierten Druckereien sind doch sowieso verbandsmäßig organisiert. Beauftragt doch Eure Verbände für eine Verbesserung der Situation zu kämpfen und sich einzusetzen. Denn in der Tat, der Aufwand, der von zertifizierten Druckereien bei der Artentrennung aufzuwenden ist, ist einem Außenstehenden weder zu vermitteln noch zu verkaufen (verkaufen heißt in diesem Fall wirklich ein wenig mehr Geld für den großen Aufwand verlangen zu können).

August 15 2017

Wenn man dem Staat nicht mehr trauen kann.

Jahrelang hat man uns Verbrauchern vorgegaukelt - der Diesel ist toll. Sparsam und wenig CO2-Ausstoß! Um diesem Anschein auch noch den staatlichen Segen zu geben, wurde der Diesel weniger besteuert als andere Kraftstoffe. Nun, nachdem die Machenschaften der Automobilindustrie, die offensichtlich jahrelang behördlicherseits gedeckt wurden bekannt geworden sind, ist der Aufschrei von den selben Behörden groß.

Man muss sich heute regelrecht als Umweltverbrecher fühlen, weil man all dem vertraut hat. Statt das kriminelle Handeln der Automobilindustrie zu verfolgen, statt den Verbraucher schadlos zu stellen kommen nun all jene an den Pranger die all zu sehr auf den Staat vertraut haben.

Das in Sachen Diesel dringender Handlungsbedarf besteht ist wohl allen bekannt. Das aber nun der Verbraucher wieder mal der Dumme sein soll, der am Ende die Zeche zahlt ist nicht hinnehmbar. Verbraucher haben ein Anrecht auf Bestandsschutz und müssen vor kommenden Schäden bewahrt werden.

Jetzt die Dieselsteuer zu erhöhen, wie es das Bundesumweltamt fordert, zielt in die falsche Richtung. Es bestraft diejenigen die auf den Staat und den sauberen Diesel vertraut haben.

August 03 2017

Österreich plus | Montafon

Ab nächste Woche gehts wieder ins Montafon für eine weitere Projektwoche mit vielen freiwilligen Helfern. Wir freuen uns schon sehr auf die Arbeiten in der in den Wäldernund werden euch von dort berichten.

Mehr Projekte| Größere Auswahl | Mehr Hintergrundinformationen

Freuen Sie sich auf unsere neue Broschüre mit all unseren Klimaschutzprojekten. Wir zeigen Ihnen die Besonderheiten in den einzelnen Projekten und beleuchten die jeweiligen Klimaschutzbemühungen der einzelnen Länder.

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Lesen Sie über Brasilien, das Musterland im Klimaschutz oder über Peru, dass mit dem Wetterphänomen El Nino zu kämpfen hat und über viele weitere Länder auf denen unsere Klimaschutzprojekte kommen.

Unsere neue Klimaschutzbroschüre ist ab sofort bei uns zu haben.

Fokpo - Landwirtschaftskooperative verkauft erste Setzlinge

Aus der in Fokpo aufgebauten Baumschule der von uns gegründeten neuen Landwirtschaftskooperative konnten die ersten 1.000 Setzlinge verkauft werden. 

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Derzeit werden auf 2.000 qm2 sechs verschiedenen Baumarten herangezogen. Dabei handelt es sich um regionale Laubbäume, aber auch Mango oder Bannanenstauden.Die Einnahmen aus dem Verkauf der Setzlinge werden von der Kooperative verwaltet und für den Ausbau der Baumschule bzw. neue Projekte verwendet. 

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In der Abteilung Baumschule der Kooperative konnten so bereits 10 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Besetzung der Arbeitsplätze erfolgt durch die Kooperative eigenständig, wobei die Hälfte von fest für Fauen vorgesehen ist.

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July 10 2017

Autopanne im Nirgendwo

Was tun, wenn inmitten vom Nichts die Kupplung kaputt geht? 

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Einfach mal mit dem Handy den Abschleppdienst anrufen geht nicht - es gibt keinen solchen Service in Togo. Das beste ist man greift auf eine mobile Werkstatt zurück. Ausgerüstet mit den aller notwendigsten Schraubenschlüssel machen sich die Mechaniker umgehend ans Werk - und erstaunlicherweise gibt es keine Pannenursache die sie nicht in wenigen Minuten finden. 

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Die Reparatur hängt dann oft an nötigen Ersatzteilen. Entweder der Mechaniker schickt einen Lehrling nach Lomé (230 Km entfernt) oder wenn er Zweifel darüber hat ob man das benötigte Ersatzteil in Togo bekommt gehts gleich nach Ghana. Auf den Märkten in Ghana bekommt man nahezu alles für alle Automarken. Meist sind auch komplexe Reparaturen innerhalb eines Tages erledigt. 


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Das bedeutet aber auch, dass in unserem Land Rover beispielsweise eine Kupplung von Opel, Seat oder Renault drin ist - Hauptsache das Auto läuft und der Kunde ist zufrieden. 

June 21 2017

150.000 Brunnen in Afrika für einen einzigen G-20 Gipfel

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Das muss man sich als normaler Mensch mal vorstellen - sorry, nein das geht dann doch zu weit - so etwas kann man sich nicht vorstellen.

Würde man auf den G-20 Gipfel in Hamburg verzichten, könnte man mit dem so eingesparten Geld 150.000 (!!) Brunnen bauen. Für Togo beispielsweise würde das bedeuten, dass je 40 Menschen einen Brunnen bekommen würden. Derzeit teilen sich, dort wo es Brunnen gibt, ca. 800 Menschen einen Brunnen. Und nun lass uns doch mal überlegen wie viele Treffen es gibt auf die man wirklich verzichten könnte? Wahrscheinlich könnte man allen Menschen dieser Erde dauerhaften Zugang zu frischem Trinkwasser ermöglichen.

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Oder zum Thema Entwicklungspolitik. Auf der Seite der Bundesregierung kann man nachlesen: “Die Bundesregierung hat sich seit langem dafür eingesetzt, Entwicklungspolitik in den Tätigkeitsschwerpunkten der G20 zu verankern, um auch die Schwellenländer bei diesem Thema mit in die Pflicht zu nehmen“. Ok….bedeutet was? Ihr Entwicklungsländer müsst euch jetzt endlich mal entwickeln - aber nicht so viel Ressourcen dabei beanspruchen oder gar verbrauchen. Denn die brauchen wir ja, weil wir uns schon an den Konsum gewöhnt haben, ihr aber noch nicht. Deshalb könnt ihr besser darauf verzichten als wir. Dafür geben wir euch auch hin und wieder ein bisschen Geld - nicht so viel, wir wollen ja nicht gleich gierig werden, aber zumindest so viel, dass eure Regierungen genügend Geld haben um auch weiterhin die Schweizer Banken mit privatem Vermögen zu füttern. So stellen wir nachhaltig sicher, dass die knappen Ressourcen auch demjenigen zu Verfügung stehen der sie am ehesten benötigt - nämlich uns!

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Also freuen wir uns auf den nächsten G-20 Gipfel in Hamburg. Schafft ja auch ein paar neue Arbeitsplätze. Die Beamten der Bundes-, Landes- und Stadtpolizei können bei dieser Gelegenheit gleich wieder ein paar Überstunden ansammeln. Ich denke nächstes Jahr können sie dann mit ganz wenig Urlaubstage-Einsatz ganz viele Brückentage zu einem richtig langen Urlaub zusammen tragen - und wir können mal wieder schniecke ausgehen wenn so viele internationale Diplomaten in Hamburg sind.

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Einen Baum zu pflanzen, ist an erster Stelle eine Einladung, weiter gegen Phänomene wie die Entwaldung und Wüstenbildung zu kämpfen. Es erinnert uns an die Wichtigkeit, jene Lunge des Planeten voller biologischer Vielfalt zu schützen und verantwortlich zu verwalten.
— Papst Franziskus, 2015 Besuch in Kenia

June 20 2017

Minister Müllers verkehrte Welt

Was tut man als Minister um mal wieder in die Medien zu kommen, ja klar - man erhebt die Stimme und spricht mahnende Wort. So wie beispielsweise Herr Minister Müller, zuständig für Entwicklungshilfe, „Wenn die Erderwärmung nicht begrenzt werde, drohe eine riesige Fluchtbewegung aus Afrika. Davor warnt Entwicklungsminister Gerd Müller. Er spricht von bis zu 100 Millionen Menschen.“ (aus Spiegel Online).

Lieber Herr Minister Müller, bis wir den Klimawandel in den Griff bekommen, falls wir das je schaffen mit dieser uneinheitlich und falschen Klimapolitik oder Bundesregierung die immer noch an der Braunkohle, als dringend notwendigen Energieträger, festhält wie ein fünfjähriges Kind an seiner Schnullerpuppe - ja Herr Minister so lange wird sich nichts ändern. Außerdem merken wir doch im Moment mehr als deutlich dass in vielen Staaten der Egoismus, also die ICH-ZUERST-Mentalität wieder großen Zulauf erhält.

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Der Alltag viele Jungen und Mädchen - statt Schule und Bildung müssen sie oft über viele Kilometer Wasser für die Familie holen.

Zugegeben, die sich verändernden Luftströme und Wärmeverteilungen durch den Klimawandel führen in großen Teilen Afrikas zu einer zusätzlichen Trockenheit und machen das Leben der Ärmsten nicht einfacher. Aber lieber Herr Minister Müller ein Großteil der Probleme und des uns drohenden Flüchtlingsstroms hat mit dem Klimawandel nur bedingt zu tun. Zu lange haben wir mit unserer falschen und protektionistischen Agrarpolitik versucht andere Länder klein zu halten, ihnen jeden Zugang zu unseren Märkten untersagt. Ja mehr noch, wir haben sogar noch jene Produkte subventioniert, also billiger gemacht, wenn mächtige Agrarunternehmen sie in die Überseeregionen verramscht haben. Bei dieser schwachsinnigen Außen- und Agrarpolitik müssen wir uns nicht wundern, dass in vielen Teilen Afrikas eine Entwicklung gar nicht stattfinden konnte. Die Folge - Menschenmassen werden kommen weil ihnen jede Möglichkeit der Entwicklung systematisch genommen wurde.

Verteilung von Millionen die nicht an der Basis ankommen.

Anstatt die bäuerlichen- und kleinindustriellen Strukturen zu stärken, verteilen wir, wie schon in den frühren 60ziger Jahren, Millionen am Bedarf vorbei und füllen die Taschen der Korrupten und gierigen Regierungen um ihnen das versprechen abzuringen ihre Grenzen künftig besser zu schützen - damit nicht so viele Flüchtlinge kommen können.

Lieber Herr Minister Müller, diese Politik ist falsch, sie ist unmenschlich und hat mit christlicher Nächstenliebe nichts zu tun. Da hilft es auch wenig wenn der Papst Mutti Merkel beim Kampf gegen die Armut in Afrika unterstützt.

Mein Name ist Andreas Weckwert, ich bin 54 Jahre und seit ich denken kann ist Afrika arm und seit ich denken kann verhungern jedes Jahr Menschen und es passiert nichts, rein gar nichts.

Es wird Zeit, dass verantwortungsvolle Unternehmen, wie meines, das Problem selbst in die Hand nehmen. Für anständig und ehrlich produzierte Ware auch menschenwürdige Löhne zahlen und das wir Verbraucher uns genau überlegen von welchen Unternehmen wir Produkte kaufen und welche wir besser im Regal stehen lassen. Die Politik wird dieses Problem nicht lösen. Nicht weil sie nicht könnte, sondern weil sie andere Interessen verfolgt.

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Schweinderl